Hauptmenü



Designed by:

City bietet 120 Millionen für Kaka PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lotze   
Donnerstag, den 15. Januar 2009 um 15:28 Uhr

Bisher war ein Verkauf von Superstar Kaka beim AC Mailand ein absolutes Tabuthema. Egal ob Chelsea oder Real Madrid, trotz der irrwitzigsten Angebote handelten sich alle Vereine einen Korb ein. Doch wenn ein Scheich mit dem Geld wedelt, könnten auch die Rossoneri schwach werden. Das neureiche Manchester City bietet den Mailändern eine Ablösesumme von 120 Millionen Euro und dem Brasilianer ein Jahresnettogehalt von 15 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren!

Am Dienstag wurde eine vierköpfige Delegation aus Manchester unter Gary Cook in Mailand vorstellig und unterbreitete das astronomische Angebot für den 26-Jährigen, der nach Robinho der zweite Brasilianer sein soll, den Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan mit seinem Geld in den Norden Englands lockt. Den Angreifer hatte City Ende August für 42 Millionen Euro von Real Madrid geholt. "Ich hoffe, dass Kaka unverkäuflich bleibt", kommentierte Milan-Patron Silvio Berlusconi die Verhandlungen zwar, doch ein kategorisches Nein gab es von seiner rechten Hand Adriano Galliani zu einem Verkauf Kakas diesmal nicht. Der City-Offizielle Mark Bowen gab gegenüber der BBC gar zu Protokoll, eine Einigung sei "sehr nah".

Dass sich der Weltfußballer des Jahres 2007 für einen Klub entscheidet, der in der Premier League gegen den Abstieg kämpft und in der kommenden Saison daher wohl kaum international vertreten sein wird, scheint allerdings abwegig. Zumal der Brasilianer bei Milan mit einem Jahresgehalt von neun Millionen Euro netto, das sich bis Vertragsende 2013 pro Jahr um eine Million erhöht, auch nicht gerade am Hungertuch nagt.

"Solange Milan hohe Ziele verfolgt, würde ich gern hierbleiben. Irgendwann möchte ich hier die Kapitänsbinde tragen", verkündete Kaka am Mittwoch im italienischen Fernsehen: "Ich habe in der Vergangenheit schon andere interessante Angebote abgelehnt." Einen Wechsel kann er sich nur dann vorstellen, wenn sein Arbeitgeber selbst darauf drängt. Dies scheint inzwischen zumindest im Bereich des Möglichen, kategorisch ausgeschlossen wird in Mailand auf jeden Fall nichts mehr.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Januar 2009 um 15:31 Uhr
 

Wetter

Feuerwehr Suchmaschine